Des Kerbborschs bestes Stück

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Seit 1984 wird jedes Jahr am Kerbsonntag ein Bühnenprogramm der Kerbgemeinschaft im Eigenheim aufgeführt. Seit 25 Jahren hört man dann: „Der Große Kerbborsch präsentiert …“. Doch wie kommt das Programm zustande, wer steckt dahinter, wer spielt mit?

Alles beginnt mit der ersten Montagsrunde im Mai; dann treffen sich alle, die Lust haben, am Programm mitzuwirken. Diese Treffen finden ab dann jeden Montag statt, daher der Name „Montagsrunde“. Dabei werden das Thema beschlossen und ein Programmgerüst erstellt.

Ungefähr einen Monat vor Kerbbeginn steht dann die Rollenvergabe an. Bei der Kerbgemeinschaft ist es üblich, dass man sich seine Rolle aussucht und seinen Text und Kostüme selber erstellt. Man spricht sich mit den anderen Darstellern ab, dass alles gut zusammenpasst und ein lückenloses Programm dabei rauskommt.

Nun fängt die eigentliche Arbeit für die Darsteller und alle anderen an. Es müssen Texte geschrieben, Kostüme gebastelt werden; Bühnenhelfer müssen wissen, was sie zu tun haben; an der Technik ist zu arbeiten und noch vieles mehr. Verantwortlich für den teils doch wirren Haufen war und ist Stefan. Jedes Jahr aufs Neue denkt er sich Ideen für ein Programm aus und koordiniert alle Darsteller so, dass am Kerbsonntag ein gelungenes Programm zu sehen ist.

Knapp drei Wochen vor der Kerb wird zum ersten Mal gemeinsam geprobt; bis zur Generalprobe am Kerbfreitag wird dann weiter an den Rollen gefeilt. Bis dann hat jeder seinen Text auswendig gelernt hat und die Kostüme fertiggestellt sind. Naja gut, ein bisschen Wunschdenken ist immer dabei. Doch klären sich diese Kleinigkeiten meist direkt bei der Probe. Wie heißt es: „Eine gute Show braucht eine nicht ganz so gute Generalprobe“. Es wird also bis in die späten Abendstunden geprobt, anschließend geht es gemeinsam zum Kerbcountdown.

Am Kerbsonntag finden sich dann alle gegen 18 Uhr im Eigenheim ein. Draußen feiert die Menge und hinter den Kulissen steigt die Aufregung und alle freuen sich darauf, ihr schauspielerisches Können auf der Bühne zu zeigen. Die Regie sowie die Bühnenhelfer sind auch startklar – und dann kann es endlich losgehen. Die Anfangsmusik tönt aus den Boxen und der Vorhang öffnet sich. Für die kommenden zweieinhalb Stunden gehören die Bühne sowie das Eigenheim der Elschbächer Kerbgemeinschaft.

Nachdem alles gut über die Bühne gegangen ist, folgt das große Finale. Im Publikum werden Wunderkerzen verteilt und alle Darsteller samt Kerbborschen strömen noch mal auf die Bühne. Zu den Klängen von „Das ist die Kerb, die Kerb in Elschbach“ liegen sich alle in den Armen und freuen sich über ein weiteres gelungenes Programm am Kerbsonntag.

Zum Jubiläum hat sich die Truppe wieder einiges einfallen lassen. Verraten sei schon mal der Titel des Programms: „Besser werd’s net – Der Große Kerbborsch präsentiert: Sein bestes Stück“.

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